Krieg als Gewerbe: Mit der Renaissance beginnt die Professionalisierung. Italiens Condottieri kalkulieren Risiken und Preise wie Kaufleute. Die Schweizer Eidgenossenschaft wird zum wichtigsten Söldnerexporteur Europas. Landsknechte aus deutschen Landen kämpfen für den Meistbietenden – in Italien, Frankreich, den Niederlanden.
Glücksritter verfolgt dieses Phänomen über vier Jahrhunderte und fünf Kontinente: von den polnischen Lisowczycy, den gefürchteten Kavalleristen des Dreißigjährigen Krieges, über die irischen Wild Geese und die hessischen Subsidientruppen im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg bis zu den Filibusters in Mittelamerika. Der Band blickt auch nach Asien – auf japanische Ronin und Chinas Schwarze-Flaggen-Armee – und nach Afrika, wo die Agojie, die Frauenelitetruppe des Königreichs Dahomey, eine einzigartige Seite der Söldnergeschichte schreiben.
Ein Zeitraum, in dem Söldner die Grenzen Europas mitzeichneten.










