Wer stahl das Seidengeheimnis? Wie kam die Teepflanze von China nach Indien? Warum ähnelten sowjetische Raketenantriebe den amerikanischen bis ins kleinste Detail? Die Antwort lautet in allen drei Fällen gleich: Jemand hat etwas gestohlen.
Industriespione verfolgt den roten Faden der Wirtschaftsspionage durch die gesamte Weltgeschichte: von den Glasbläsern im venezianischen Murano, die unter Todesstrafe standen, wenn sie ihr Handwerk verrieten, bis zu den FBI-Agenten, die chinesische Wissenschaftler auf amerikanischen Maisfeldern observieren. Von den Gewürzmonopolen der Banda-Inseln über die Porzellanspione des 18. Jahrhunderts und die sowjetischen Linie-X-Operationen des Kalten Krieges bis zu den Hackerangriffen auf Halbleiterfabriken heute.
Das Buch stellt eine unbequeme These: Handelsgeheimnisse waren immer Macht. Wer sie besaß, beherrschte Märkte, Armeen, Staaten. Wer sie stahl, veränderte den Lauf der Geschichte – und das gilt für Venedig genauso wie für Washington und Peking.
Ein Buch für alle, die wissen wollen, was hinter den großen wirtschaftlichen Machtverschiebungen der Geschichte wirklich stand.






