Söldner gab es, bevor es das Wort gab. Die Medjay Nubiens bewachten Ägyptens Grenzen seit dem Alten Reich. Die Scherden – vermutlich Teil der Seevölker – kämpften für Ramses II. bei Kadesch. Griechische Hopliten standen im Dienst persischer Satrapen. Wikingerkämpfer bildeten die Leibgarde der byzantinischen Kaiser.
Schwerter der Antike verfolgt dieses Phänomen über 4.000 Jahre: von den ersten dokumentierten Söldnerverträgen des Alten Orients bis zur Schwelle des Schießpulverzeitalters. Im Zentrum stehen die Warägergarde Konstantinopels, die Mamluken Ägyptens, die Katalanische Kompanie und keltische Galater im Dienst der Ptolemäer – aber auch weniger bekannte Söldnertraditionen aus Persien, Indien, China und dem Kaukasus.
Eine Geschichte, die zeigt: Loyalität war immer verhandelbar.
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