Ein Jahrtausend, in dem Glaube nicht Privatsache war — sondern das Fundament ganzer Zivilisationen.
Im siebten Jahrhundert brach der Islam aus der arabischen Wüste hervor und veränderte die Welt schneller als alles zuvor. Doch das ist nur ein Kapitel in einem Jahrtausend religiöser Geschichte: Bagdads Haus der Weisheit bewahrte griechische Philosophie, als Europa sie vergaß. Das Blutbad von Jerusalem 1099 zeigte, wozu religiöser Eifer fähig ist. Gotische Kathedralen und die Scholastik des Thomas von Aquin formten das westliche Denken. Rumis mystische Dichtung sprach über alle Kulturgrenzen hinweg. Die jüdische Philosophie des Maimonides verband Glaube und Vernunft. Und am Ende: die Pest, die das mittelalterliche Weltbild zerstörte.
Themen: Muhammad und der Koran, die Kalifate, der sunnitisch-schiitische Konflikt, byzantinische Orthodoxie, das Große Schisma von 1054, die Kreuzzüge, Gotik und Scholastik, Sufismus, Kabbala, Zen- und tibetischer Buddhismus, hinduistische Bhakti-Bewegung, Sikhismus, die Spanische Inquisition und die Renaissance.









