Vergessen Sie alles, was Sie über Piraten zu wissen glauben.
Der Gang über die Planke? Fast sicher ein Mythos. Blackbeard? Hatte bis zu seiner letzten Schlacht keinen einzigen dokumentierten Mord begangen. Vergrabene Schatzkarten? Existieren in keiner authentischen historischen Quelle. Und der berühmte „Piraten-Akzent“? Erfunden 1950 von einem britischen Schauspieler aus Dorset.
Die wahre Geschichte ist weitaus faszinierender.
Piraten führten die demokratischsten Gesellschaften ihrer Zeit: Schiffe mit schriftlichen Verfassungen, gewählten Kapitänen und einer Invaliditätsentschädigung, die genau festlegte, wie viel man für den Verlust eines rechten Arms (600 Achterstücke) im Vergleich zu einem linken (500) erhielt. Sie bauten Flotten auf, die nationale Marinen in die Knie zwangen. Sie entführten ein komplettes irisches Dorf und verkauften es in Nordafrika in die Sklaverei. Eine von ihnen – eine Frau, deren Leben auf einem schwimmenden Bordell begann – kommandierte eine Flotte, die so gewaltig war, dass die vereinten Seestreitkräfte von China, Portugal und Großbritannien sie nicht stoppen konnten.
Salz und Blut umfasst 3.000 Jahre Piraterie auf allen Ozeanen:
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Bronzezeitliche Plünderer, die womöglich mehr Zivilisationen zerstörten als jede Armee der Geschichte.
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Wikinger, die über russische Flüsse bis nach Bagdad vordrangen.
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Nordafrikanische Korsaren, die über eine Million Europäer versklavten.
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Die gesetzlosen Demokratien der Karibik und die riesigen Piratenflotten Ostasiens.
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Moderne Piraten, deren Angriffe von Reedereien absichtlich verschwiegen wurden, um Versicherungskosten zu sparen.
Dies ist kein Buch über Papageien und Holzbeine. Es geht darum, was tatsächlich geschah – dokumentiert in Gerichtsprotokollen, zeitgenössischen Berichten und den Wracks von Schiffen, die noch heute auf dem Meeresgrund liegen.
Auf jeder Seite wird Sie etwas überraschen.
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