Wer war der Buddha wirklich – und wie sind aus den Ideen eines Wanderasketen aus dem alten Indien über 500 Millionen Anhänger weltweit geworden? Diese Frage treibt das Buch von der ersten bis zur letzten Seite an.
Siddhartha Gautama gründete kein Reich, schrieb nichts auf, beanspruchte keine göttliche Herkunft. Trotzdem meditieren heute Menschen in Berliner Altbauwohnungen nach seinen Techniken, studieren Psychotherapeuten in München seine Ansätze zum Beobachten von Gedanken – und Begriffe wie Karma und Nirvana sind längst Teil der Alltagssprache, oft weit entfernt von ihrer ursprünglichen Bedeutung. Wie das passiert ist: Diese Geschichte fehlt in den meisten Büchern.
„Buddha und sein Vermächtnis“ erzählt den gesamten Bogen: von der politischen Welt Indiens im 6. Jahrhundert v. Chr. über die Erleuchtung unter dem Bodhi-Baum, den Aufbau der Sangha, Kaiser Ashokas Staatsbuddhismus und die Entstehung des Mahayana – bis zur Transformation durch Zen in Japan, Vajrayana in Tibet und schließlich der Ankunft des Buddhismus im Westen, wo er sich in Meditations-Apps und Unternehmensworkshops verwandelt hat.
Das Buch springt nicht zwischen Themen hin und her, sondern erzählt chronologisch und regional: Wie veränderte sich der Buddhismus, als er China erreichte? Was macht japanischen Zen so anders? Warum hat tibetischer Buddhismus diese einzigartige Verbindung aus Ritualmagie und Philosophie? Und was bleibt übrig, wenn Karma und Nirvana in westliche Wohnzimmer wandern?
Rund 650 Seiten, elf Teile – von Siddhartha bis zur Gegenwart. Sachlich, tiefgründig, leserfreundlich. Erhältlich als Print, E-Book und Hörbuch – auch auf Englisch.
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